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Kursnummer: 20MS54

Info: Wenn Menschen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten und
Verhaltensauffälligkeiten in Wohngruppen leben und arbeiten,
kann es zu verschiedenen Formen von Auseinandersetzungen
und grenzüberschreitendem Verhalten innerhalb der Gruppe
kommen. Auch schwelende und verdeckte Konflikte können zu
dauerhaften und wiederholten Spannungen führen. Können
diese Konflikte nicht besprochen, geklärt oder geregelt werden,
kommt es häufig zu Missverständnissen, Wiederholungen
von Konflikten bis hin zu intensiven Krisen.
Für die MitarbeiterInnen ist daher ein Hintergrundwissen über
die Gruppenprozesse von Bedeutung. In diesem Workshop
werden zu dem auch die Grundkenntnisse der Konflikt- und
Gewaltdynamik veranschaulicht, sowie Techniken der Deeskalation
und der Konfliktklärung vermittelt. Methoden werden
erarbeitet und für die Praxis eingeübt.
Ziele
l Kennenlernen der Grundlagen zum Verständnis von Konflikten
und Eskalation
l Sensibilisierung und Erkennen eigener Konfliktpotentiale
(Selbstkontrolle)
l Risikozonen der Gruppendynamik (Teambuilding)
l Führen von Konfliktklärungs- und Krisengesprächen
l Konfliktklärungsschritte für Vermittlungsrolle aus der Mediation
l Entwickeln einer gewaltfreien Konfliktkultur (Contracting)

Dieses Seminar kann als Aufbaumodul für das Zertifikat
"Fachbegleitung - Pädagogische Psychologie"
angerechnet werden.

Unterrichtseinheiten: 16

TeilnehmerInnen: MitarbeiterInnen in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern

TeilnehmerInnenzahl: Max. 16 Personen

Arbeitsweise: Theoretischer Input, praktische Übungen, Klein- und Großgruppenarbeit, Selbstreflexion

Kosten: 365,00 € (Ermäßigung möglich ), Übernachtung/Frühstück im EZ 61,00 Euro/Tag

Datum Zeit
Di. 29.09.2020 10:00 - 18:00 Uhr
Mi. 30.09.2020 09:00 - 17:00 Uhr
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