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26MS17 Sexualität und Behinderung – Zwischen Tabu und Selbstbestimmung

Der Sexualität von Menschen mit Behinderung wird in unserer Gesellschaft noch immer zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Ein sexuelles Wesen zu sein, wird ihnen daher oft abgesprochen. Dies hat zur Folge, dass es für diese Personengruppe nur sehr eingeschränkt möglich ist, Nähe, Körperlichkeit und Sexualität selbstbestimmt zu leben. Sexualität als Teil der Gesundheit begleitet uns Menschen ein Leben lang. Sexuelle Bildung ist ein lebenslanger Prozess für jeden Menschen. Ein positiver Zugang zur Sexualität entwickelt sich über Lernerfahrungen auf der körperlichen, bewegungsbezogenen und Beziehungsebene von früher Kindheit an. Behinderung führt jedoch zu Rahmenbedingungen, die die Vielfalt von Erlebnissen auf der Körper- und der Beziehungsebene stark begrenzen. Wie können Gestaltungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung individuell unterstützt werden, um positive körperliche Erfahrungen zu erweitern und erotische sowie sexuelle Kompetenzen zu stärken?
Inhalte:


• Sexualität im gesellschaftlichen Kontext: Mythen, Tabus, Normen und Vorurteile
• Grundlagen der Sexualpädagogik: Theorien, Haltungen und Methoden
• Sprache als Schlüssel: Wording, gemeinsame Sprache und visualisierte Sprache als unterstützende Werkzeuge
• Sexuelle Entwicklung und Autonomie: Altersgerechte Entwicklung und Förderung von Selbstbestimmung
• Selbstfürsorge und professionelle Haltung: Reflexion der eigenen Grenzen und Ressourcen

Kursort

biv – die Akademie für integrative Bildung

Mariahilferstraße 76/Stiege 7/Top 69 + Top 70B
1070 Wien


Termine

Datum
1. Termin am 15.04.2026
Uhrzeit
10:00 - 18:00 Uhr
Ort
Ort: Mariahilferstraße 76/Stiege 7/Top 69 + Top 70B, biv - die Akademie für integrative Bildung